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Privater Kindergartenverein Zirndorf e.V. Privater Kindergartenverein Zirndorf e.V.
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Privater Kindergartenverein Zirndorf e.V.

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Montag, 20.05.2019
Berlin
|

Das Pädagogische Konzept

unseres Kindergartens mit Einzelintegration

Zweck des Vereines ist die Unterhaltung eines Kindergartens nach den Prinzipien der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori. Wie muss das Haus sein, das wir für unsere Kinder bauen?

"Es muss in uns selbst sein:
unser Benehmen, unser Wissen, unser Wunsch,
ihr Wachsen zu verstehen.
Das Haus, in dem unsere Kinder leben
und dem sie vertrauen, sind wir!"                           
Maria Montessori


Die Liebe zum Kind und die Achtung im Umgang mit ihm werden von Maria Montessori gefordert und in unserem Kindergarten gelebt. Diese Haltung Kindern gegenüber, das Wissen um ihren inneren Bauplan, ihre individuellen Bedürfnisse und einzigartigen Entwicklungsschritte machen unseren Kindergarten zu einem ganz besonderen Ort. Die Kinder werden so angenommen, wie sie sind und können darauf vertrauen, den Freiraum und die Hilfestellungen zu erhalten, die für sie gut sind.

Wichtig ist uns das Zurücktreten des Erwachsenen und die Ermutigung zu selbstständigem Spielen und Lernen: "Hilf mir, es selbst zu tun." Es bedeutet, dass die Aufgabe darin besteht, die Kinder wahrzunehmen und Bedingungen zu schaffen, in denen sie selbst aktiv werden können. Wir sind ein eingruppiger Kindergarten und verfügen über ausreichend Personal. Deshalb haben die Kinder bei uns:

Zeit, anzukommen
Zeit, sich vertraut zu machen
Zeit, sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen
Zeit, einen Spiel- und Arbeitspartner auszusuchen
Zeit, sich eine Beschäftigung zu wählen
Zeit, ihre Beschäftigung zu Ende zu bringen
Zeit, ihre Brotzeit herzurichten und zu essen
Zeit, ihren Platz wieder in Ordnung zu bringen
Zeit, sich zu bewegen
Zeit, still zu sein
Zeit, sich auszuruhen
Zeit, zu entdecken und auszuprobieren
Zeit zur Wiederholung
Zeit, Konflikte auszutragen
Zeit, sich auf Regeln einzustellen
Zeit, aufzuräumen
Zeit, sich anzuziehen.

Montessori-Erzieher

Der Montessori-Erzieher versteht sich als Helfer zur Entwicklung selbstständiger Persönlichkeiten. Zur rechten Zeit sind seine Worte und seine Konsequenz gefragt. Er tritt in den Hintergrund, damit das Kind groß werden kann. Das Kind baut in freier Selbstverantwortung seine Persönlichkeit auf. Es lernt, Entscheidungen zu fällen, Handlungen konsequent durchzuführen und dabei die Eigengesetzlichkeit der Dinge und die Bedürfnisse der anderen Menschen zu respektieren. Der Montessori-Erzieher benötigt ein besonderes Gespür – dem einzelnen Fall oder Bedürfnis entsprechend umsichtig – bei der Beobachtung, dem Herbeieilen oder beim Zurückziehen, beim Sprechen oder beim Schweigen.

Beobachtung
Die Kindergärtnerin nimmt aufmerksam und genau wahr,
– wie sich das Kind zeigt, was es tut und insbesondere, wie es etwas tut.
– wie die Beziehung des Kindes zu seinen Tätigkeiten und den damit verbundenen Materialien ist.
– ob es gerne allein, zu zweit oder in der Gruppe tätig ist.
– welche Interessen es zeigt.
– welche Stärken und welche Schwächen offenbar werden.

Als Beobachter und wissender Begleiter achtet sie darauf,
– dass Regeln eingehalten werden.
– die Kinder anzuhalten, Grenzen zu achten.
– die Kinder zu stärken, ihre Grenzen zu benennen.
– dass ein achtsamer Umgang miteinander (z.B. Zuhören und Abwarten)
    in der Gruppe gepflegt wird.

Vorbereitete Umgebung
Wohlfühlen und dem Kind zeigen: "Ich freue mich, dass du da bist, es ist alles für dich bereit." Dazu trägt die täglich nach den Bedürfnissen der Kinder vorbereitete Umgebung wesentlich bei. Jedes Teil hat seinen festen Platz in einem offenen Regal in kindgerechter Höhe. Zusammen mit klaren Regeln gibt diese äußere Struktur den Kindern Sicherheit, Überschaubarkeit und eine eigene Wahlmöglichkeit. Die Kindergärtnerinnen können gemäß des obersten Erziehungszieles "Hilf mir, es selbst zu tun" zurücktreten und dem Kind Gelegenheit zu eigenständigem Handeln geben. Dieses Prinzip zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Kindergartens:

– Der Flur ist mehr als nur ein Eingangsbereich. Er ist ein Ort für das Aquarium, die Kleidung, die Kisten für Persönliches, das Infoboard und die Briefrohre für die Eltern, Versammlungsort für gemeinsame Spiele, Lieder und Wissenswertes.
– Im Sinnesraum agieren die Kinder in der Kleingruppe selbstständig und sammeln bei den Angeboten wertvolle Erfahrungen. Er wird auch als Teestube, Holzwerkstatt, Musikraum oder zum Experimentieren mit Wasser genutzt.
– Die Turnstunde in der Turnhalle beginnt mit kinesiologischen Übungen zum Vorbereiten und Aufwärmen, im Hauptteil werden Übungen mit Ball, Bank, Seil usw. ausprobiert und den Ausklang bilden Tänze oder Spiele.
– Der Gruppenraum gliedert sich in unterschiedliche Bereiche wie Puppenhaus, Kaufladen, Bausteinecke, Malertisch, Essenstisch, Verkleidungsecke, Basteltisch, Spielbereich und den Montessori-Bereichen.
– Die unterschiedlichen Montessori-Bereiche beherbergen Übungen des täglichen Lebens sowie das Sinnes-, Mathematik- und Sprachmaterial.
– In der Küche kochen einige Kinder einmal in der Woche zusammen mit einer Kindergärtnerin für alle Kinder.  An zwei Tagen wird ein vegetarisches Essen vom Naturkostladen LOTOS aus Nürnberg geliefert.
– Der Garten bietet den Kindern einen Bereich zum Klettern, Rennen, Toben, Schaukeln, Buddeln, Balancieren, Spielen, Rutschen, Rollen, Entdecken, Pflanzen, Gießen, Entspannen, Erforschen, Erleben, Warten, Schmutzig werden, Genießen, Teilen, Erproben, Schwitzen, Frieren, Anziehen, Nass werden, Aufräumen und zum Laut sein – denn jedes Spiel hat seinen Platz.
– Das Vorschulzimmer ist nicht nur für Vorschulkinder, sondern es ist auch ein Raum für die kosmische Erziehung, die Leseecke und Auszeiten vom Spiel. Die Vorschulgruppe kommt einmal wöchentlich zusammen. Die Kinder werden auf die Schule mit Hilfe von Vorschulblättern, besonderen Bastel- und Malangeboten u.v.m. vorbereitet. Ausflüge, Besuche des Schwimmbades, Yogakurse, Übernachtungen im Kindergarten, das Würzburger Sprachprogramm und die Kooperation mit der Grundschule runden das Angebot ab.
– Zusätzliche Angebote sind Englisch, die Freizeitgruppe, die Anbahnungsgruppe und themenbezogene Ausflüge.

Förderbereiche
Dazu gehören: Gesundheitliche Bildung, Sprache, Bewegung (Fein- und Grobmotorik), Musik, ästhetische Erziehung, Umwelterziehung, Naturwissenschaften, Technik, Biologie und Mathematik. Übergeordnete Ziele sind interkulturelle, geschlechtsspezifische Förderbereiche. Und die Basiskompetenzen lassen sich mit diesen Worten zusammenfassen: Lebenskompetenz, soziale Kompetenz, motivative Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Persönlichkeit und Resilienz.

Inklusion
Inklusion bedeutet für das Zusammenleben im Montessori-Kindergarten, dass hier jedes Kind mit seinem individuellen geistigen, körperlichen oder seelischen Potential seinen Platz finden kann. Jedes Kind erhält die Zuwendung und Begleitung, die es braucht und kann sich so im täglichen Zusammensein, im gemeinsamen Leben und Lernen auf seine eigene Weise entfalten. Die unterschiedlichen Fähigkeiten des Einzelnen tragen zu einem natürlichen Miteinander bei, in dem jeder so angenommen wird, wie er ist.   

Elternarbeit/Erziehungspartnerschaft

Entwicklungsdokumentation/Einsatz von Beobachtungsbögen
Als Grundlage zum Austausch mit den Eltern und für unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern dokumentieren wir die Entwicklungsschritte der Kinder. Neben unserem kindergarteninternen Beobachtungsbogen setzen wir auch PERIK (positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag), SISMIK (Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen), SELDAK (Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern) ein. Wir nutzen die jeweiligen Ergebnisse für die weitere Planung der pädagogischen Maßnahmen für das jeweilige Kind.

Sprachkurse/Vorkurs Deutsch
Bei Bedarf bieten wir einen Sprachkurs und /oder Vorkurs Deutsch für die jeweiligen Kinder an. Das Vorkurskonzept wird mit der Grundschule abgestimmt.

Zusammenarbeit Grundschule
Über unsere Kooperationsbeauftragte besteht ein guter Austausch und eine wertvolle Zusammenarbeit mit den Grundschulen. An den Angeboten von den Grundschulen bzgl. Übertritt Kindergarten-Grundschule und an den Fortbildungen nehmen wir gerne und regelmäßig teil.

Qualitätssicherung
Es finden regelmäßig qualitätssichernde Maßnahmen wie Eltern- /Kinderbefragungen und andere vergleichbare Maßnahmen statt. In unserem Qualitätshandbuch sind neben allgemeinen Informationen pädagogische und strukturelle Qualitätsstandards sowie Grundlagen der Elternarbeit und Sicherheitsvorschriften dokumentiert.

Schutzauftrag
Kinder und Jugendliche sind vor Gefahren für Ihr Wohl zu schützen. Der Kindergarten nimmt diesen allgemeinen Schutzauftrag wahr und wird bei konkreter Gefährdung entsprechende Schritte, Hilfen und Mitteilungen einleiten.

Wir werden gefördert durch den Freistaat Bayern. In unserer täglichen Arbeit mit den Kindern setzen wir die Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit von BayKiBiG und BEP um.

Interessanter Link:

Montessoripädagogik: de.wikipedia.org/wiki/Montessoripädagogik

Unser Kindergarten

Privater Kindergartenverein
Zirndorf e.V.

Kindergarten im Altfeld

Jahnstraße 61, 90513 Zirndorf Telefon: 0911 - 60 60 44 E-Mail: info@Kindergarten-im-Altfeld.de

Unser Spendenkonto

Sparkasse Fürth

IBAN: DE17 7625 0000 0190 0274 90

BIC: BYLADEM1SFU