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Montag, 18.03.2019
Berlin
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Dr. Maria Montessori

schenkt einer herausragenden Idee ihren Namen.

Dr. Maria Montessori (31. August 1870 – 6. Mai 1952) war eine Ärztin mit Herzblut, Reformpädagogin und Philosophin, die schon damals die Wichtigkeit einer pädagogisch wertvollen Erziehung, Ausbildung und Ausrichtung verstanden hatte. Sie entstammt einer gebildeten Familie und entwickelte im Rahmen der Montessori-Pädagogik beispielsweise den Grundgedanken der "kosmischen Erziehung". Sie involvierte Naturwissenschaften – auch gegen den Willen Ihres konservativen Vaters –, studierte Medizin in Rom, promovierte und beschäftigte sich besonders mit der Evolutionstheorie, der Embryologie und entsprach mit Ihrer Wissenschaftsauffassung dem Positivismus.

Nach der Zeit als Assistenzärztin in einer psychiatrischen Klinik spezialisierte sie sich auf Kinderheilkunde. Ihr besonderes Interesse galt den geistig behinderten Kindern. Wissentlich der widrigen Umstände und würdelosen Verwahrlosung, versuchte sie Abhilfe zu schaffen und setzte sich für die Interessen der Kinder ein. Sie forderte die Einrichtung spezieller Schulen für betroffene Kinder, wurde immer wieder unterstützt, und entwickelte didaktische Materialien zum Sprach- und Mathematikunterricht.

1901 nahm Maria Montessori das Studium der Anthropologie, Psychologie und Erziehungsphilosophie auf, machte anthropologische Untersuchungen und hielt später auch Vorlesungen. Bereits 1907 eröffnete sie eine Tagesstätte und unterstützte vor allem Kinder aus armen Familien mit überwältigendem Erfolg.

Ab 1913 zeigten auch Länder wie Nordamerika starkes Interesse an ihren Erziehungsmethoden. In Deutschland wurden die Prinzipien von Clara Grunwald und Helene Helmig übernommen, die die Montessori-Pädagogik publizierten und somit für die erfolgreiche Verbreitung sorgten.

Montessori in unserem Kindergarten

1. Sinnesmaterial und Sprache
Zum Spracherwerb ist eine anregende und interessante Umgebung wichtig, in der die Kinder mit all ihren Sinnen angesprochen werden. Denn "das Lernen wendet sich über die Sinne an den Verstand" (Montessori). Deshalb steht den Kindern das von Maria Montessori entwickelte Sinnesmaterial zur Verfügung.
In unserem Kindergarten lernt das Kind spielerisch, die Sprache als positives und kreatives Ausdrucksmittel einzusetzen, damit es situationsentsprechend reagieren kann. Damit der Prozess der Sprachentwicklung erfolgreich ablaufen kann, berücksichtigen wir die Individualität jedes einzelnen Kindes. Akzeptanz und Geborgenheit, die einem Kind entgegengebracht werden, sind die Grundsteine und Voraussetzungen für die Sprechfreude, das Sprachverständnis und die Entwicklung des Wortschatzes und der Grammatik. Vielfältiges Montessori-Sprachmaterial unterstützt dabei die Kinder. Durch Lesen von Geschichten und Reimen können die Kinder selbst Reimwörter finden. Fingerspiele machen Spaß und regen durch den darin enthaltenen Rhythmus zusätzlich die Sprachentwicklung an.

2. Übungen des täglichen Lebens
Den Übungen des täglichen Lebens hat Maria Montessori große Aufmerksamkeit geschenkt, da sie in ihnen einen wesentlichen Teil der frühkindlichen Betätigung gesehen hat. Bei den Übungen des täglichen Lebens handelt es sich um Nachahmungen solcher Handlungsabläufe, die das Kind täglich bei den Erwachsenen sieht.

3.Kosmische Erziehung
Maria Montessori sieht überall in der Natur eine kosmische Ordnung, in der alle Dinge des Universums Teile eines großen Ganzen, eines Makrokosmos und miteinander verbunden sind, so auch wir Menschen. Damit ist die Kosmische Erziehung weder gleichzusetzen mit einer religiösen Erziehung noch mit dem aus der Schule bekannten Heimat- und Sachunterricht. Maria Montessori wird oft auf ihr Material beschränkt. Am Beispiel der Kosmischen Erziehung wird deutlich, wie stark sie ein Weltbild vertritt. Die Kosmische Erziehung gibt eine Übersicht, ein Ordnungsschema für das globale Ganze und die einzelnen "Bestandteile" vor. So gibt es geografische Materialien, die die Wechselbeziehung zwischen Land und Wasser begreifbar machen, verschiedene Welt- und Länder-Puzzles, biologische Materialien und vieles mehr. Es geht darum, das Kind neugierig zu machen auf die Zusammenhänge in seiner Umwelt, damit es, je nach seinem Entwicklungsstand, nachfragen und nachforschen kann, um sein Weltbild wachsen zu  lassen. So kann es Verantwortung für seine Umwelt übernehmen, auf die Natur hören und sie schützen. Die Materialien zur kosmischen Erziehung sind vielfältig: Es gibt geografische Puzzles, Länderflaggen, Globen und verschiedene Materialien zum Thema Land und Wasser.

4. Mathematisches Material
Maria Montessori räumt der Mathematik einen großen Wert bei der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ein und spricht von der Existenz des "Mathematischen Geistes", der sich beim Kind zeigt, sobald es zu vergleichen, zu ordnen, zu zählen und zu messen beginnt. Mit Hilfe des mathematischen Materials werden die Kinder an den mathematischen Bereich herangeführt.

Interessanter Link:

Montessoripädagogik: de.wikipedia.org/wiki/Montessoripädagogik

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